Mit dem Zug versteht sich. Hauptbahnhof raus, blind in einen Bus rein, Busfahrer sagt er fährt nicht zum Stadion aber in die Nähe. Also an der letzten Haltestelle raus und den Rest gelaufen. Schnell zum Kassenhäuschen, Ticket geordert - gibt noch alles - mal überlegen, ach was, heute gönne ich mir das - Haupttribüne für 18 Euro - los, rein ins Stadion - geht nicht ist noch zu, also Jugendmannschaften beim Kicken zugeguckt (naja...), dann erst rein. Merke, dass ich hinter der VIP-Tribüne rumlaufe und die Mannschaftsbusse gerade einfahren, sehr schön, dann warte ich kurz. Mannschaft kommt an und steigt aus (direkt vor mir), alle dabei (soweit nicht verletzt), Sahin trägt den Wäschekorb, Klopp gibt Autogramme, Barrios ist auch da, winkt schüchtern und ist viel größer als ich das erwartet hatte. Mannschaft ist weg, ich grübele darüber nach, wie groß Barrios wirklich ist. Platzsuche. VIP-Tribüne in Koblenz besteht aus einer Holzbank mit Nummern, sehr schön, hier ist man bodenständig. Noch das ein oder andere Foto geschossen, dabei natürlich speziell auf den Welttorjäger geachtet (macht sich warm, versucht mit dem Ball zu tricksen, gelingt nicht so, spielt sich Bälle mit Nelson Valdez zu, gelingt schon besser, Torschuss - Lupfer über Ziegler, drin. - dann rein in die Kabine). Klopp begrüßt jeden einzelnen Koblenzer Rollstuhlfahrer per Handschlag und erntet dafür (völlig zurecht) den Applaus der Heimfans. Es ist 19:00, ca. 7500 Zuschauer sind gekommen (ich ja auch), jetzt kann's losgehen, das Spiel... (Spielbericht folgt)
Harter VIP-Alltag: Holzbänke in Koblenz
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen